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Wie verwalte ich einen Minijobber auf Stundenlohn-Basis richtig in MEP24web?

MEP

Minijobber verwalten


Bitte prüfen Sie, ob die Berechnungseinstellungen Ihrer Aktivitäten für den Minijobber kompatibel sind.

Erhält der Mitarbeiter eine eigene Berechnungseinstellung (Grundlage/Aktivitäten), muss überprüft werden, ob die Einstellungen in den Reitern "Grenzwerte und Verhalten" der übergeordneten Ebene übernommen werden sollen.

Gegebenenfalls sollte vor der Anpassung geprüft werden, ob auf der übergeordneten Ebene (z. B. Organisation) bereits mit der Option „Freie Tage aus Rollierung?“ gearbeitet wird.

 

Mitarbeiter hat keine wöchentliche Arbeitszeit

Variante 1: Urlaubsanspruch wird im Urlaubskonto verwaltet:

Arbeitsvertrag:

  • Konfiguration -> Stammdaten -> Mitarbeiter auswählen -> Arbeitsvertrag bearbeiten -> neuer Stichtag, unten links auf den blauen Plus-Button klicken / oder wenn der MA neu ist aktuellen Stichtag verwenden -> WochenAZ = 00:00 Std. -> Übernehmen.

Urlaubskonto:

  • Urlaubskonto -> Mitarbeiter auswählen -> Anspruch verwalten -> Anteilig: Ja -> Urlaubsanspruch hinterlegen -> Übernehmen.

Variante 2: Urlaubsanspruch wird im Arbeitsvertrag verwaltet:

  • Konfiguration -> Stammdaten -> Mitarbeiter auswählen -> Arbeitsvertrag bearbeiten -> neuer Stichtag, unten links auf den blauen Plus-Button klicken / oder wenn der MA neu ist aktuellen Stichtag verwenden -> WochenAZ = 00:00 Std. -> Urlaubsanspruch = X Tage -> Übernehmen.

Urlaub

Der Urlaubsanspruch kann auf Basis der 5- oder 6 Tage Woche hinterlegt werden. Wenn der Mitarbeiter wochenweise in Urlaub geht, wird nicht nur der eine Tag an dem er gearbeitet hätte mit Urlaub eingetragen, sondern die ganze Woche. Der MA hat in Werktagen oder in Arbeitstagen umgerechnet immer den gleichen Urlaubsanspruch, für den Mitarbeiter ist es somit egal, welchen Urlaubsanspruch Sie eingeben. In der Planung ist es aber deutlich einfacher mit den Werktagen zu arbeiten. Wenn sich an den Arbeitstagen etwas ändert oder der MA jede Woche X Tage flexibel arbeitet ist eine Berechnung des Urlaubsanspruches in Arbeitstagen extrem kompliziert / fast unmöglich.

Korrekturbuchung im Zeitkonto 

Jeden Monat muss, nachdem die Std. bezahlt worden sind, eine relative Korrekturbuchung in Höhe der ausbezahlten Std. erstellt werden, so dass der nächste Monat mit den noch nicht ausbezahlten Std. startet. Wenn die Abrechnung am letzten Tag des Monats erfolgt, sollte die Buchung am ersten Tag im darauffolgenden Monat erstellt werden (da die Buchung immer nachts um 00:00 Uhr verrechnet wird). Sie können auch eine Absolute Buchung erstellen, allerdings nur, wenn immer alle Std. ausbezahlt werden. Bei der relativen Variante bleiben nicht bezahlte Std. im Konto stehen und können somit im Folgemonat bezahlt / weiterverarbeitet werden.

Zeitgutschrift für Fehlzeiten

Wenn der Mitarbeiter für Fehlzeiten ebenfalls eine Zeitgutschrift erhalten soll, muss eventuell die Berechnungsgrundlage angepasst werden:

Konfiguration -> Stammdaten -> Mitarbeiter auswählen -> Berechnungseinstellungen -> unten links auf das „+“ klicken -> Stichtag auswählen-> zweiter Reiter Aktivitäten ->rechts neben „Suche…“ auf das „+“ klicken -> die gewünschten Aktivitäten einzeln anklicken und auf Übernehmen klicken -> links die Aktivität anklicken -> rechts bei „Typ“ die Berechnungseinstellung auswählen (Plan = Fehlzeit / Fester Wert / Wochendurchschnitt ist möglich – 1/x der WochenAZ nicht, da keine Vertragsstunden hinterlegt sind und das 1/x von 00:00 Std. = 0 ist. Die regelmäßige Arbeitszeit geht ebenfalls nur mit einer festen WochenAZ) -> Übernehmen.

 

Gilt in Ihrem Unternehmen die Berechnungseinstellung 1/x oder regelmäßige Arbeitszeit, so können Sie im Arbeitsvertrag einen wöchentlichen Stundensatz hinterlegen und bei Mit Zeitkonto verrechnen setzen Sie ein Nein.

Dies bewirkt, dass die hier hinterlegte wöchentliche Arbeitszeit lediglich zur Gutschrift bei Fehlzeiten auf Basis der genannten Berechnungen herangezogen wird - im Zeitkonto laufen alle geleisteten Stunden auf, welche mit einer Korrekturbuchung der ausgezahlten Stunden am Ende eines Monats verrechnet werden.

Planen

Im Planer wird der Mitarbeiter passend geplant (AZ und FZ). Hierfür können Sie eine Rollierung erstellen. Auf dem ZKTO sieht man jeden Monat die geleisteten Std., da alle Zeiten als Plusstunden auflaufen (hierzu können Sie die Ansicht im ZKTO von „wöchentlich gruppieren“ auf „monatlich gruppieren“ umstellen)

 

  MEP24 Ratgeber

Hier erhalten Sie wertvolle Tipps, um Ihre Planung weiter zu optimieren!