Schnittstelle: Personio - Welche Daten können in welche Richtung übertragen werden?
MEP
Die Schnittstelle zwischen MEP24web und Personio ist bidirektional - das bedeutet, dass Sie selbst entscheiden können, ob Daten von MEP24web zu Personio oder von Personio zu MEP24web übertragen werden sollen.
Stammdatenaustausch (Richtung für Mitarbeiter)
Folgende Stammdaten können von MEP24web zu Personio übertragen werden:
- Vorname
- Nachname
- Geschlecht
- Status (Aktiv/Inaktiv)
- Geburtsdatum
- Anstelldatum
- wöchentliche Arbeitszeit
- Position/Sortierung (Qualifikation)
Wenn ein Mitarbeiter neu in MEP24web erstellt wird, wird dieser automatisch auch in Personio erstellt.
Wenn ein Mitarbeiter in MEP24web austritt oder der Arbeitsvertrag von "Normal" auf "Unterbrochen" oder "Elternzeit" gestellt wird, wird der Mitarbeiter auch in Personio als “Status: Inaktiv” gekennzeichnet.
Wenn der Mitarbeiter wieder in MEP24web eintritt oder der Arbeitsvertrag von "Unterbrochen/Elternzeit" zurück auf "Normal" gestellt wird, wird der Mitarbeiter in Personio auch als “Status: Aktiv” gekennzeichnet.
Wenn man die Stammdaten eines vorhandenen Mitarbeiters in MEP24 bearbeitet, werden die Änderungen auch an Personio gesendet und dort eingetragen.
Mit Ausnahme der E-Mail-Adresse: diese wird lediglich bei der Erstellung des Mitarbeiters hinterlegt – wenn man die E-Mail-Adresse nachträglich in MEP24web ändert, wird die Änderung nicht an Personio übertragen.
Folgende Stammdaten können von Personio zu MEP24web übertragen werden:
- Vorname
- Nachname
- Position (= Sortierung in den Stammdaten)
Wenn ein Mitarbeiter neu in Personio erstellt wird, wird dieser auch in MEP24web erstellt
Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter hierbei immer mit Eintrittsdatum zum aktuellen Tag und auf der Organisationsebene in Ihrer MEP24web-Datenbank erstellt werden.
Wenn man die Stammdaten eines vorhandenen Mitarbeiters in Personio bearbeitet, werden die Änderungen auch an MEP24web gesendet und dort eingetragen.
Fehlzeiten / Abwesenheiten (Richtung für Fehlzeiten)
Fehlzeiten können sowohl von MEP24web zu Personio, aber auch von Personio zu MEP24web übertragen werden.
In beide Richtungen können ganztägige, aber auch halbtägige Fehlzeiten übertragen werden.
Bei halbtägigen Fehlzeiten legt sich die Fehlzeit immer entweder über die erste oder die zweite Tageshälfte.
Falls eine Bemerkung für die Fehlzeit eingetragen wurde, wird diese ebenfalls an das gegenüberliegende System übertragen.
Arbeitszeiten / Plan- bzw. Ist-Zeiten (Richtung für Anwesenheiten)
Übertrag von MEP24web zu Personio
Die Planzeiten der Mitarbeiter werden ab dem 1. des letzten Monats bis einschließlich dem aktuellen Tag in Personio hinterlegt.
Wenn die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten über MEP24web erfassen/stempeln, werden die Ist-Zeiten übertragen.
Übertrag von Personio zu MEP24web
Die Mitarbeiter können ihre Arbeitszeiten über Personio erfassen. Die in Personio erfassten Arbeitszeiten werden an MEP24web übertragen und tauchen im Zeitprotokoll auf.
⚠️Hinweis für Anwesenheiten:
Die Schnittstelle übertragt Beginn und Ende der Arbeitszeiten.
Wenn eine Tätigkeit in MEP24web mit einem Zuschlag von 200% berechnet wird, wird lediglich die reine Arbeitszeit (Beginn und Ende) an Personio übertragen - der Zuschlag kann nicht berücksichtigt werden.
Beispiel:
Ein Mitarbeiter ist in MEP24web von 10:00 - 14:00 Uhr mit einer Tätigkeit, für die es einen 200%-Zuschlag gibt, geplant.
In MEP24web werden dem Mitarbeiter 4 Stunden für die reine Arbeitszeit (10:00 - 14:00) + die 4 Stunden für den Zuschlag (200%) im Zeitkonto angerechnet.
An Personio werden in diesem Beispiel also lediglich die 4 Stunden reine Arbeitszeit von 10:00 - 14:00 Uhr übertragen.
Synchronisationszeiträume
Der Übertrag der Daten findet immer zu vollen Stunde (08:00 Uhr, 09:00 Uhr usw.) statt.
Bei erstmaliger Aktivierung der Schnittstelle werden, ausgehend vom aktuellen Datum, alle Fehlzeiten und Plan- bzw. Ist-Zeiten rückwirkend bis zum 01.01. des aktuellen Jahres und bis einschließlich dem aktuellen Tag übertragen.
Danach werden die Arbeitszeiten/Anwesenheiten im laufenden Betrieb immer ausgehend vom aktuellen Monat, jeweils der Zeitraum ab dem 1. des letzten Monats bis einschließlich dem aktuellen Tag übertragen.
Fehlzeiten/Abwesenheiten werden im laufenden Betrieb, immer ausgehend vom aktuellen Monat, für die letzten 6 Monate sowie bis zu 18 Monate in der Zukunft übertragen.